Haarausfall – Wie entsteht er und was tun?

Haarausfall ist ein omnipräsentes Phänomen und kann sowohl junge wie auch alte Menschen treffen. Die Ursachen können sehr unterschiedlicher Natur sein, daher ist eine pauschale Diagnose meist nicht möglich.

Grundsätzlich zu unterscheiden sind zwei verschiedene Arten des Haarausfalls, Effluvium und Alopezie. Effluvium bezeichnet den überdurchschnittlichen Verlust von Haaren an sich, wohingegen Alopezie den Zustand einer deutlichen Lichtung des Haupthaares beschreibt. Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel erklären, wie es zum Verlust der Haare kommen kann und wie man dem effektiv entgegen wirkt.

Ursachen

Haarausfall kann zum einen erbbedingt auftreten. Dabei weist der Haarfollikel eine Überempfindlichkeit gegen das sog. Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT) auf, was das vermehrte Auslösen einzelner Haare aus der Kopfhaut zur Folge hat. Die Grenze des natürlichen Haarausfalls von ca. 100 Haaren pro Tag wird dabei deutlich überschritten. Auf der anderen Seite gibt es den sog. diffusen Haarausfall. Die Ursachen können Hormonschwankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Stress oder Infektionen sein.

Wie kann man Haarausfall feststellen?

Neben speziellen Bluttests besteht die Möglichkeit einer Untersuchung der Kopfhaut mittels Haarscheitelung. Dabei beleuchten wir das Haupthaar mit besonders hellem Licht und untersuchen diese mit einem speziellen, sehr feinem Kamm. Dabei achten wir auf die Haarstruktur, die Kopfhaut und die Haardichte insgesamt. Sollten auffällige Stellen auftreten werden diese einer zusätzlichen Begutachtung mit einem Auflichtmikroskop unterzogen.

Können Medikamente helfen?

Grundsätzlich kann man Haarausfall medikamentös behandeln. Unterschiedlichste Vitamine sollen direkt an Kopfhaut, Haarfollikel und Haarzelle die Ursachen des Haarausfalls bekämpfen. Eine derartige Behandlung wirkt sich allerdings auf den Hormonspiegel aus und kann so durch unangenehme Nebenwirkungen begleitet sein. Darüber hinaus wirken eine Vielzahl der Präparate (beispielsweise Biotin, Minoxidil und Cystin) zwar aktiv gegen Haarausfall, müssen jedoch ein Leben lang eingenommen oder aufgetragen werden, um dauerhaft vom Haarausfall befreit zu sein. Ungeachtet dessen kann es mitunter bis zu sechs Monate dauern bis sich überhaupt ein sichtbarer Erfolg einstellt.

Lassen Sie sich aus diesem Grund bei uns im Salon beraten, wie Sie Haarausfall vorbeugen oder effektiv gegen ihn vorgehen können.